Koffein zuerst begrenzen
Gesamtmenge pro Tag im Blick behalten und Hauptgetränke klar planen.
Sichere und leckere Optionen für werdende Mütter – von komplett koffeinfrei bis maßvoll genießbar.
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Besprich deine Ernährung immer mit deiner Hebamme oder deinem Arzt. Die Empfehlungen basieren auf allgemeinen Richtlinien – individuelle Umstände können abweichen.
Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) empfiehlt Schwangeren, maximal 200mg Koffein pro Tag zu konsumieren. Das entspricht etwa einer Tasse Filterkaffee. Viele Frauen verzichten jedoch ganz oder reduzieren deutlich – und suchen nach guten Alternativen.
| Getränk | Koffein (ca.) | Bewertung |
|---|---|---|
| Filterkaffee (200ml) | 80-120mg | Max. 1-2 Tassen/Tag |
| Espresso (30ml) | 60-80mg | Max. 2-3/Tag |
| Schwarzer Tee | 40-70mg | In Maßen ok |
| Grüner Tee | 30-50mg | In Maßen ok |
| Cola (330ml) | 35-45mg | In Maßen ok |
| Getreidekaffee | 0mg | Unbedenklich |
| Lupinenkaffee | 0mg | Unbedenklich |
Der Klassiker: Aus Gerste, Roggen und Malz. Schmeckt kaffeeähnlich, ist komplett koffeinfrei und gut verträglich.
Aus heimischen Süßlupinen. Besonders magenschonend und basisch – ideal bei Schwangerschaftsübelkeit.
Enthält Inulin für die Verdauung. Hilft bei Verstopfung, die in der Schwangerschaft häufig vorkommt.
Aus Südafrika, koffeinfrei und reich an Antioxidantien. Sicher in der Schwangerschaft und lecker mit Milch.
Bei Übelkeit: Ingwertee oder kalter Pfefferminztee. Lupinenkaffee ist besonders magenfreundlich.
Oft die beste Phase für Genuss. Getreidekaffee mit Haferdrink als tägliches Ritual.
Bei Sodbrennen: Auf säurearme Alternativen setzen. Zichorie fördert die Verdauung.
In Schwangerschaft und Stillzeit steht Sicherheit vor Stimulation. Diese Reihenfolge hilft bei der Auswahl.
Gesamtmenge pro Tag im Blick behalten und Hauptgetränke klar planen.
Magenfreundliche, gut verfügbare Alternativen bevorzugen.
Feste Getränke für Morgen, unterwegs und Abend etablieren.
Die EFSA und die WHO empfehlen, in der Schwangerschaft nicht mehr als 200mg Koffein pro Tag zu konsumieren. Das entspricht etwa einer Tasse Filterkaffee oder zwei Tassen schwarzem Tee. Bedenke, dass auch Schokolade, Cola und manche Medikamente Koffein enthalten und in die Tagesmenge eingerechnet werden sollten.
Ja, Getreidekaffee ist komplett koffeinfrei und gilt als unbedenklich in der Schwangerschaft. Er wird aus gerösteter Gerste, Roggen oder Dinkel hergestellt und enthält keine bedenklichen Inhaltsstoffe. Auch Lupinenkaffee und Zichorienkaffee sind koffeinfreie Alternativen, die als sicher gelten.
Studien zeigen, dass ein hoher Koffeinkonsum in der Schwangerschaft mit einem erhöhten Risiko für ein niedrigeres Geburtsgewicht verbunden sein kann. Koffein passiert die Plazenta, und das ungeborene Kind kann es nur sehr langsam abbauen. Deshalb empfehlen Fachgesellschaften, den Konsum auf maximal 200mg pro Tag zu begrenzen – oder auf koffeinfreie Alternativen wie Getreidekaffee oder Lupinenkaffee umzusteigen.